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Fischereiverein Schwertberg

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Lizenzbestimmungen

Übersicht:

A-Lizenz:                                                                                     Gültig von oberer bis unterer Fischwassergrenze. Ca. 14 km Flussstrecke.

B+ Lizenz:                                                                                                                                                      Gültig von unterhalb Wehre Müller unterm Berg bis untere Fischwassergrenze.

B-Lizenz:                                                                                                                                                        Gültig von unterhalb Hödlmayr-Kraftwerk Aisting bis untere Fischwassergrenze.

In der B+ Strecke darf täglich gefischt werden, auch Nachtfischen erlaubt.

Oberhalb der B+ Strecke: vier Fischtage pro Kalenderwoche, Nachtfischen verboten.

Pro Jahr dürfen maximal 100 und pro Fischtag maximal vier Edelfische (Forelle, Saibling, Hecht , Zander, Karpfen, Rutte) entnommen werden.

Fliegenstrecke (nur Fliegenrute erlaubt):                                                                                                 Zusammenfluss von Wald- und Feldaist bis oberhalb Merckens – Werk 4.                                                           Angeln von 16. März bis 15. September.

Offene Strecke (alle gesetzl. erlaubten Fischereiarten):
Merckens – Werk 4 bis bis untere Reviergrenze (Tafel ca. 50 m oberhalb Seberner-Brücke).                           Angeln ganzjährig.

Bundesstraße 3:
Oberhalb darf nur mit einem Angelgerät gefischt werden, unterhalb mit zwei.

 

Lizenzbestimmungen (komplett):

Es ist die Pflicht des Lizenznehmers, sich mit den Reviergebieten vertraut zu machen.

Die amtliche Fischerkarte und die Lizenz müssen stets mit sich geführt und über Verlangen den mit der Aufsicht betrauten Personen vorgewiesen werden. Jeder Angler ist zur strengsten Beachtung der fischereigesetzlichen Vorschriften verpflichtet. Weiters ist jeder Angler angehalten, an der Überwachung des Fischwassers mitzuwirken. Bei jeder Wasserverunreinigung oder Verletzung der gesetzlichen Vorschriften ist sofort der beeidete Fischereiaufseher oder der nächste Gendarmerieposten oder das zuständige Gemeindeamt zu verständigen.

Es darf in der Kalenderwoche an VIER Tagen gefischt werden. Die Kalenderwoche endet am Sonntag. In der B+Strecke - unterhalb Wehr „Müller unterm Berg“ - darf täglich gefischt werden.

Zu Beginn des Angeltages ist in der Lizenz das Datum zu markieren. Tage, an welchen nur die B+Strecke (unterhalb Wehr „Müller unterm Berg“) befischt wird, werden nicht gekennzeichnet. Entnommene Fische sind unverzüglich unter Angabe der Art und Länge in die Tagesfangstatistik einzutragen (zB.: B37 Ä32     R28).   Am   Jahresende   ist die Lizenz mit     den eingetragenen Tagesfängen der Vereinsleitung zu übermitteln.

Pro Jahr dürfen maximal 100 und pro Fischtag maximal vier Edelfische entnommen werden. Als Edelfische gelten: Hecht (H), Zander (Z), Karpfen (K), Bachforelle (B), Regenbogenforelle (R), Bachsaibling (S), Äsche (Ä) und Rutte/Quappe (Qu). Andere Fische unterliegen keiner Beschränkung.

Grundsätzlich gelten die gesetzlichen Schonzeiten und Brittelmaße, jedoch für folgende Fische wurden die Brittelmaße angehoben: Bachforelle – 28 , Regenbogenforelle – 28 , Bachsaibling – 28 , Äsche 36, Karpfen – 40 cm. Das gezielte Befischen geschonter Fische ist verboten .      

„Catch and Release“ ist nicht erwünscht. Sobald vier Edelfische am Fischtag entnommen sind, darf nur mehr mit reinem Weißfischköder (Kirsche etc.) in den „Offenen Strecken“ weitergefischt werden.

In der Fliegenstrecke darf nur mit einer Fliegenrute gefischt werden. Als Köder sind ausschließlich künstliche Fliegen, Nymphen und Streamer mit einem einfachen Haken gestattet. Eine zusätzliche Beschwerung von Schnur und Vorfach ist verboten, ebenso das Angeln mit der Wasserkugel.

In der gesamten Strecke sind Schonhaken bzw. Haken mit angedrücktem Widerhaken empfohlen.

Jeder Lizenznehmer muss eine Vorrichtung zum Abmessen (Eintragung) der Fische mit sich führen, ebenso eine Lösezange und einen Fischtöter. Untermaßige sowie in der Schonzeit gefangene Fische sind bei sorgfältigster Behandlung zurückzusetzen. Werden beim Fang solche Fische verletzt, sodass ein Weiterleben nicht erwartet werden kann, dann sind sie zu töten (ausnahmslos), futtergerecht zu zerstückeln und unverzüglich in das Wasser einzubringen.

Das Angeln in der Nacht, das ist 1 Stunde nach Sonnenuntergang bis 1 Stunde vor Sonnenaufgang, ist nur in der B+Strecke (unterhalb Wehr „Müller unter’m Berg) erlaubt.

Jeder Lizenznehmer hat an zwei (2) Fischtagen das Recht einen Fischgast angeln zu lassen. Für den Gast gelten die Bestimmungen des O.Ö. Landesfischereigesetzes und des FV Schwertberg gleich dem Gastgeber. Der Gastausgang ist in des Gastes Lizenz und in der eigenen einzutragen. Die vom Gast entnommenen Edelfische sind der Jahresausfangmenge von 100 Edelfischen zuzurechnen!

Auf die an den Ufern gelegenen Kulturen ist Rücksicht zu nehmen. Es muss alles vermieden werden das zu Zwistigkeiten mit Anrainern und der Bevölkerung führen könnte. Für jeden verursachten Schaden haftet der Angler selbst. Werden dem Lizenznehmer Schwierigkeiten wegen Uferbetretung bereitet, soll er dies der Vereinsleitung melden.

Jeder Lizenznehmer nimmt zur Kenntnis, dass bei etwaigen durch Seuchen oder Verunreinigungen des Gewässers und dgl. hervorgerufenen Fischsterben keine Ersatzansprüche an den Verein gestellt werden können.

Eine Übertretung dieser Fischereiordnung berechtigt den Vorstand zum sofortigen Entzug aller dem betreffenden Angler ausgestellten Lizenzen. Es kann auch der Ausschluss als Vereinsmitglied statutengemäß eingeleitet werden.

Der für die gelöste Lizenz erlegte Geldbetrag wird weder bei unterlassener Ausnützung noch bei Entzug rückerstattet.

Zur Überwachung der Einhaltung dieser Fischereiordnung sind die bestellten Aufseher und die mit „Kontrollausweisen“ ausgestatteten       Vorstandsmitglieder befugt. Ihren Aufforderungen und Weisungen ist unbedingt Folge zu leisten. Eine Weigerung hat sofortigen Entzug der Lizenz zur Folge.

Die Hege und Pflege unserer Reviere ist Pflicht jedes Lizenznehmers. In diesem Sinne sind Ausfischaktionen, Gewässerreinigungen und Besatzmaßnahmen durch aktive Teilnahme bestmöglich zu unterstützen.

 

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